Sprachförderung

In der Sprachförderung soll es zunächst um eine gemeinsame Erhebung konkreter Problematiken und Lösungsansätze gehen, dazu gehört eine Transparentmachung der Arbeit in den einzelnen Einrichtungen, der Vergleich und die Reflexion der Problematiken und Lösungsansätze und die Herausstellung guter Praxisbeispiele (bereits gelungene modellhafte Entwicklungen und Konzepte) bzw. spezifischer Informations- und Handlungsbedarfe, d.h. zugleich Bewusstseinsschärfung und –schaffung. Daran an schließt sich die Auswahl und Planung von Schritten zur theoretischen Weiterbildung und zur konkreten Praxisverbesserung und  die Durchführung und Auswertung dieser Maßnahmen. Es soll eine dauerhafte Vernetzung der pädagogischen Einrichtungen Hassels im Sinne möglichst großer Transparenz und möglichst kooperativen und/oder koordinierten und damit auch solidarischen Handelns für eine gute Praxis realisiert werden.; Folgende Maßnahmen sind angedacht:

 Planung und Durchführung einer Veranstaltung mit allen Kindertagesstätten des Stadtteils, um konkrete Problematiken und Lösungsansätze in der Sprachförderung gemeinsam herauszuarbeiten und ggf. eine gemeinsame Weiterbildungsmaßnahme zur Praxisverbesserung zu initiieren. In GE-Hassel existiert der  Arbeitskreis zur Kooperation von Kindertagesstätten und Grundschulen. Eine Aufgabenstellung in diesem Kreis soll sein, miteinander zu entscheiden, welches Sprachförderprogramm von den Bildungseinrichtungen im Elementar- u. Primarbereich am sinnvollsten verwendet werden sollte, um die Förderung im Stadtteil zwischen den Einrichtungen  aufeinander abstimmen und aufbauen zu können.

Planung und Durchführung von Kursen zur Sprachförderung in Verbindung mit Elternbildung für Zuwandererfamilien nach § 16 KJHG: Bildung zur Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie, Angebote der Familienbildung, die auf Bedürfnisse und Interessen sowie auf Erfahrungen von Familien in unterschiedlichen Lebenslagen und Erziehungssituationen eingehen, die Familien zur Mitarbeit in Erziehungseinrichtungen und in Formen der Selbst- und Nachbarschaftshilfe  befähigen. (Ernährung, Werte, Spielen, Geld verwalten, pädagogisch wertvolle Spielzeuge, Kinder- u. Jugendliteratur). Diese Kurse sollen in Kooperation mit der RAA, der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwanderfamilien durchgeführt werden. 

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