Kulturpädagogik u. Theaterpädagogik Mit der Kultur- u. Theaterpädagogik sollen insbesondere Übergänge zwischen formeller und informeller Bildung geschaffen werden, mit der ganzheitliche Bildung wie oben beschrieben für Kinder und Jugendliche im Stadtteil realisiert wird, d.h. es geht um enge Kooperationen zwischen den Schulen und Kinder- u. Jugendzentren im Stadtteil. Folgende Handlungsanweisungen und Methoden sind dabei zu berücksichtigen: Zusammenarbeit mit Fachkräften. Je nach Angebot sind das Musikschullehrer, Kulturpädagogen, Künstler etc, gemeinsam getragene Gesamtkonzeption als Voraussetzungen für das Gelingen einer Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule,eine Zeitstruktur, die sich flexibel den Bedürfnissen anpassen lässt, eine abgestimmte Kommunikation, die den Informationsfluss in alle Richtungen gewährleistet, ein Erfolg der Projekte ist angewiesen auf eine Finanzierung, die nicht verhindert sondern ermöglicht. Theater- und Kulturpädagogik muss in eine allgemeine Bildungstheorie, die wiederum korrespondiert mit einer Theorie der Schule, des Stadtteils, des Bildungswesens eingebettet sein, wobei unterschiedliche Theorien und Konzeptionen der Gesellschaft den Rahmen bilden. Genau dieses ist die Herausforderung und gleichzeitig die Chance. Akzeptiert man dies, dann akzeptiert man allerdings zugleich eine weitere Herausforderung: Bildungstheorie, Institutionentheorie und Gesellschaftstheorie gleichzeitig denken zu müssen. (vgl. Fuchs, Max 2005) |
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