c) für die Einbindung bürgerschaftlichen Engagements des zweiten u. dritten Sektors Um die Einbindung bürgerschaftlichen Engagements wirksam zu gestalten, ist es wichtig, ein breites Spektrum differenzierter Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen. Bei der konzeptionellen Konkretisierung der Gesamtstruktur und einzelner Projektelemente können die jeweiligen Potentiale und Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements herausgearbeitet werden, d.h. bürgerschaftliches Engagement soll als wichtiger Bestandteil der Konzept- und Organisationsentwicklung integriert u. kontinuierlich reflektiert werden. Es wird darauf ankommen, die Spielräume, die für bürgerschaftliches Engagement und Mitbestimmung bestehen, verbindlich zu klären und transparent darzustellen. Die bestehenden politischen Gremien repräsentativer Demokratie sollten von vornherein und kontinuierlich einbezogen werden. Genauso wichtig ist, bereits laufende Initiativen einzubeziehen. Bedingung für einen wirksamen Prozess wird ein Rhythmus von Öffnung (Beteiligung) und Bündelung (Ergebnisorientierung) des Engagements sein. Im Dreieck von Vision, Struktur- und Projektentwicklung sollten alle drei Pole des Dreiecks gleichgewichtig berücksichtigt und in der Balance gehalten werden. Die Gesamtverantwortung für die Planung, Umsetzung und Steuerung einer Bildungsoffensive in Gelsenkirchen-Hassel sollte gemeinsam gleichgewichtig und gleichberechtigt über ein Koordinierungs- bzw. Lenkungsgremium des lokalen Bildungsnetzwerkes von Akteuren aus den Feldern Politik, Verwaltung, Bürgerschaft, Wirtschaft und Dritte-Sektor-Organisationen getragen werden. Der Prozess wird fachliche Unterstützung brauchen, die erwartbar zur Verfügung steht, das heißt vertraglich abgesichert ist. (vgl. Masjosthusmann, Anne 2005) |
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