Partnerschaften Schule/Betrieb
Fest steht: In der Region fehlen Ausbildungsplätze.
Gleichzeitig klagen viele Betriebe über mangelnde Ausbildungsreife
der Jugendlichen. Die Ausbildungsabbrüche
sind hoch, viele Ausbildungsplätze können nicht besetzt
werden.
Die Offensive:
Aufbau von Partnerschaften zwischen Betrieben und
Schulen. So können junge Menschen durch frühzeitigen
Kontakt mit dem Berufsleben die Hürde des Übergangs in
Ausbildung und Beruf besser überwinden – auch durch die
Einsicht, wie wichtig schulisches Wissen und Können ist.
❚ Die SchülerInnen sammeln berufliche und betriebliche
Erfahrungen und entwickeln realitätsnahe Vorstellungen
von der Arbeitswelt und ihrer beruflichen Zukunft.
❚ Die Betriebe vermitteln die Anforderungen an Auszubildende,
gewähren Einblicke in spezifische Berufe.
Sie profitieren von mehr motivierten und qualifizierten
Ausbildungs-Interessierten und einem Imagegewinn
durch Übernahme sozialer Verantwortung.
❚ Die Schulen erfahren eine Belebung des Unterrichts,
gewinnen neue Themen, neue Bildungsorte und motivierte
SchülerInnen.
Zum Beispiel Das Gelsenkirchener Beratungsnetzwerk (GeBeNet) für lebensbegleitendes Lernen ist Teilprojekt der Lernenden Region a+l.l+e (arbeiten und lernen an lippe und emscher). In diesem Netzwerk arbeiten allgemeinbildende Schulen und Berufskollegs, die Agentur für Arbeit, Jugendberufshilfen u.a. Akteure, um (neue) Beratungs-, Betreuungs- und Unterstützungskonzepte für SchülerInnen und Eltern im Übergang Schule und Beruf zu entwickeln
(Gelsenkirchener
Beratungsnetzwerk) www.gebenet.de
Zum Beispiel AG Mehrwert
Eine berufsvorbereitende Maßnahme, bei der die Schüler-
Innen gebrauchte Produkte über ein Internet-Auktionshaus
verkaufen und dabei spielerisch ökologische, ökonomische
und soziale Basiskompetenzen erwerben. Außerdem
erhalten sie Einblick in kaufmännische Arbeitsbereiche
wie Finanzen, Personalplanung, Verkauf,
Marketing etc.
Zum Beispiel
Ausbildungsatlas Hassel und Umgebung
Die Jugendlichen recherchieren und dokumentieren,
welche Betriebe ausbilden und welche Vorkenntnisse
und Schulabschlüsse erforderlich sind. Dabei erhalten
sie ein Telefontraining für Dialogmarketing. zum Ausbildungsatlas
Zum Beispiel Betriebe stellen Berufe vor
Wer seinen Betrieb in den Schulen vorstellt und über
Ausbildungsberufe informiert, hat die besten Aussichten,
gute MitarbeiterInnen zu finden. Gleichzeitig lernen die
SchülerInnen mehr über Ausbildungsberufe und Anforderungen.
Was auch die Zahl der Ausbildungsabbrüche
reduziert.
Unterstützen Sie die Ausbildungsinitiative Hassel.
Durch Ausbildungsplätze, finanzielle Förderung,
tatkräftige Mitarbeit oder durch neue Ideen.
Ausbildungsleiter Eugen Kohlmann von ATU Unger stellte im Bonni die Berufsbilder KFZ-Mechatroniker und Kauffrau/-mann im Einzelhandel vor – etwa 50 Jugendliche nahmen teil.
Dieter Sokolowski von der Firma ZHL Klein stellte das Berufsbild des/r Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik in der Förderschule Polsumerstrasse vor 15 Jugendlichen vor.
weitere Termine in Vorbereitung: z.B. mit der Sparkasse und der Deutschen Telekom
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