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Gemeinsam packen wir’s!
Um eine Verbesserung der Ausbildungsreife der Jugendlichen im Stadtteil Hassel und eine Erhöhung der Übergangsquote in Ausbildung zu erreichen, sollen zur Unterstützung der Berufsorientierung folgende Maßnahmen und Methoden am Übergang Schule-Beruf erprobt werden.
- Betriebe/Azubis stellen Berufe in der Schule vor
- Ausbildungsatlas für Gelsekirchen-Nord und Umgebung- welche Betriebe bilden aus?
- Mehr Patenschaften zwischen Schulen und Betrieben
- Projektwochen (Berufe-AG) (Kooperation mit Betrieben)
- Gründung von Schülerfirmen „AG Mehrwert“
- Jährlicher Handwerkerausbildungsmarkt
- Praxistage, Schnupper- oder Ferienpraktika
- Stammtisch Schule + Betrieb für GE-Nord
- Lehrerpraktika
- Unterrichtsteilnahme in Berufskollegs für Ausbilder
- Praktikumswettbewerb
- Ausbildungspatenschaften
- Geschlechtergerechte Förderung von Jungen und Mädchen
- Berufs- und Lebensplanung für Mädchen, Lebens- und Berufsplanung für Jungen
Begleitung, Dokumentation und Transfer
Höhere Bildung, bessere Chancen
In Hassel und Scholven treffen niedrigster Bildungsstatus,
niedriger sozialer Rang, ein hoher Bevölkerungsanteil von
Kindern und Jugendlichen, insbesondere mit Migrationshintergrund
zusammen. Um diese Situation zu verbessern,
hat sich der Stadtteil Hassel 2002 mit einer Bildungsoffensive
im Rahmen der Lokalen Agenda 21 selbst »auf den
Weg gemacht«.
Hier drei Projekte, die im Rahmen der Bildungsoffensvie GE-Hassel bereits realisiert sind:
1.Beispiel: Schülerfirma AG MehrWert
Die Schülerfirma AG Mehrwert ist eine berufsbegleitende Maßnahme, bei der die SchülerInnen gebrauchte Produkte über ein Internet-Aktionshaus verkaufen und dabei spielerisch ökologische, ökonomische und soziale Basiskompetenzen erwerben. Außerdem erhalten sie Einblick in kaufmännische Arbeitsbereiche wie Finanzierung, Personalplanung, Verkauf, Marketing etc.
2. Beispiel: Ausbildungsatlas Hassel und Umgebung
Die Jugendlichen recherchieren und dokumentieren, welche Betriebe ausbilden und welche Vorkenntnisse und Schulabschlüsse erforderlich sind. Dabei erhalten sie ein Telefontraining für Dialogmarketing.
3. Beispiel: Betriebe stellen Berufe vor
Wer seinen Betrieb in den Schulen vorstellt und über Ausbildungsberufe informiert, hat die besten Aussichten, gute MitarbeiterInnen zu finden. Gleichzeitig lernen die SchülerInnen mehr über Ausbildungsberufe und Anforderungen. Was auch die Zahl der Ausbildungsabbrüche reduziert.
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